Der Mut zur Bitte – Warum Hilfeholen so schwer ist
Viele Menschen helfen anderen fast selbstverständlich. Sie hören zu, springen ein, übernehmen Verantwortung, geben Rat, trösten, tragen mit. Doch wenn sie selbst Hilfe brauchen, wird es plötzlich schwer.
Dann kommen Gedanken wie:
- „Ich will niemandem zur Last fallen.“
- „Andere haben genug eigene Probleme.“
- „Ich müsste das allein schaffen.“
- „Wenn ich um Hilfe bitte, wirke ich schwach.“
- „Vielleicht werde ich abgewiesen.“
So wird aus einer einfachen Bitte eine innere Schwelle.
Der Vortrag „Der Mut zur Bitte – Warum Hilfeholen so schwer ist“ beschäftigt sich mit genau dieser Schwelle. Es geht um Scham, Stärke, alte Rollen, Selbstwert, Angst vor Zurückweisung und die Frage, warum Menschen oft lieber weiter funktionieren, als rechtzeitig Unterstützung anzunehmen.
Der Vortrag möchte nicht belehren, sondern verständlich machen. Er lädt dazu ein, das eigene Hilfeholen neu zu betrachten: nicht als Versagen, sondern als menschlichen, würdigen und oft mutigen Schritt.
Denn Hilfe zu brauchen, macht einen Menschen nicht klein.
Manchmal ist es gerade die Bitte, die verhindert, dass jemand innerlich allein bleibt.
Akteure
Referent: Klaus Eck
Preisinformation
Eintritt frei
Veranstaltungsort(e)
Zimmerstraße 3
