Kinderkriegen ist ein Kinderspiel?
Museumsöffnung im Alten Rathaus Langen
Gemeinsam mit den Heimatkundigen und dem VVV rückt die Volkshochschule Langen ein ungewöhnliches Thema in den Fokus: Es geht um nichts Geringeres als den Start ins Leben in der Stadtgeschichte Langens. Dazu öffnen sich am Samstag, 21. Februar, um 14 Uhr im Museum Altes Rathaus am Wilhelm-Leuschner-Platz die Türen.
Die erste um 1652 nachgewiesene Hebamme in Langen war Anna Gaußmann. Sie und viele ihrer Nachfolgerinnen waren angesehene Frauen in der Gemeinde. Obwohl eine erste Hebammenschule in Mainz bereits 1484 erwähnt ist, mussten die Langener Geburtshelferinnen noch lange und mit primitive Instrumenten Hausgeburten durchführen. Jede zwanzigste Frau im 16. und 17. Jahrhundert starb im Kindbett. Erst 1803 ließ die Gemeinde Langen einen „Wochenmütter-Saessel“ herstellen, um die Geburten zu erleichtern. Gaby Klein forscht schon seit Längerem zu diesem Thema und wird eine Einführung geben. Auch die Sammlungen des Museums stehen zur Besichtigung bereit und werden ergänzend durch Professor Frank Oppermann in Szene gesetzt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um eine Spende für die Arbeit der Heimatkundigen wird gebeten.