Erste Hilfe bei Fahrradpanne
Stadtwerke stellen Reparaturstation in oberer Bahnstraße auf
Die Stadtwerke Langen haben eine Fahrradreparaturstation für die obere Bahnstraße spendiert. An dieser lassen sich kleine Pannen schnell und komfortabel beheben.
Das Fahrrad spielt als Fortbewegungsmittel in der Stadt eine immer größere Rolle. 26 Prozent der Kunden, die in der Langener Innenstadt unterwegs sind, kommen mit dem Rad, dem Pedelec oder dem Lastenrad. Das ergab die Umfrage während des Stadtexperiments obere Bahnstraße im März 2022.
Auch bei den Stadtwerken kommt dem Fahrrad eine immer wichtigere Rolle zu. So wurde das kommunale Versorgungsunternehmen für seine große Unterstützung von Mitarbeitern, die das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen, im vergangenen Jahr vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit dem EU-Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Bronze ausgezeichnet.
„Als Unternehmen, das so stark lokal verwurzelt ist wie die Stadtwerke Langen und dem das Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger sehr am Herzen liegt, gestalten wir das Leben vor Ort aktiv mit“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Uwe Linder. „Und wir haben uns entschieden, den Radverkehr sowohl intern als auch über die Unternehmensgrenzen hinaus zu fördern, da wir ja auch eine öffentliche Fürsorgepflicht und Verantwortung haben. Da ist die Aufstellung einer solchen Fahrradreparaturstation mitten in der viel frequentierten Innenstadt eine gute Möglichkeit.“
Jeder Radfahrer kennt das: Der Reifen verliert Luft, die Schaltung ist verstellt oder irgendwo lockert sich eine Schraube. Wem das unterwegs in Langen passiert, steuert ab sofort die Reparaturstation der Stadtwerke an. Installiert wurde sie in der oberen Bahnstraße direkt an der Einfahrt vom Lutherplatz.
Die neue Fahrradreparaturstation auf der oberen Bahnstraße wurde von den Stadtwerke Langen aufgestellt. Fotos: Schaible/Stadtwerke Langen
Angeschafft haben die Stadtwerke eine Levelo Station, die besonders vandalismusunempfindlich ist. Sie verfügt über eine Outdoor-Luftpumpe mit Universalkopf, die auch bei Frost arbeitet, gängige Qualitätsfahrradwerkzeuge, gepolsterte Antirutsch-Fahrradhalter und eine Reifenflickauflage. „An dieser Station sind kleine Reparaturarbeiten und Wartungen ganz einfach auszuführen“, betont Jonas Philippi, Fahrradkoordinator der Stadtwerke.
Bei der Stadt ist die Freude groß: „Die Reparaturstation ist die perfekte Ergänzung zu den ganzen Verbesserungen, die wir in den vergangenen Jahren mit dem Stadtexperiment erreicht haben“, sind sich Bürgermeister Jan Werner und Joachim Kolbe, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kultur und Sport, einig.
„Mit dem Experiment und der abschließenden Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung, die obere Bahnstraße dauerhaft als Einbahnstraße einzurichten, wurde ein wichtiger Schritt zur Attraktivitätssteigerung unserer Innenstadt gegangen“, sagt Uwe Linder. „Positiv wäre sicherlich, wenn der Autoverkehr noch weiter reduziert werden kann. Hier kommt dem Öffentlichen Personennahverkehr und dem Radverkehr eine große Bedeutung zu. Mit unserem Stadtbusverkehr und dem Hopper sind wir beim ÖPNV sehr gut aufgestellt. Dass wir nun auch Radfahrern eine Unterstützung bieten, passt da bestens in unsere Philosopie“, so der Stadtwerke-Geschäftsführer.