Französische Gäste in Langen empfangen

Schüler aus Romorantin besuchen Dreieichschule

Deutsche und Franzosen versammelten sich mit Bürgermeister Jan Werner und Schulleiterin Nicole Ott (beide erste Reihe rechts), sowie Fritz-Jürgen Becker und Sigrid Schenko vom Fördererkreis für europäische Partnerschaften Langen (erste Reihe links) zum Erinnerungsfoto am Rathaus. Foto: Stupp/Stadt Langen

Langen liegt rund 600 Kilometer von seiner französischen Partnerstadt Romorantin entfernt. Diese Distanz haben jüngst 19 französische Schülerinnen und Schüler des Collège Maurice Genevoix mit ihren Lehrkräften hinter sich gebracht, um nach Langen zu reisen. Sie waren im Rahmen des Schüleraustauschs mit der Dreieichschule am Sterzbach, um Leben, Land und Leute im Rhein-Main-Gebiet kennenzulernen.

Bürgermeister Jan Werner begrüßte die französischen Gäste und ihre deutschen Gastgeber im Rathaus und verwies auf die lange Tradition der Städtepartnerschaft zwischen den beiden Kommunen, die seit 1968 verschwistert sind. „Kaiser Karl der Große war der Stammvater der Franzosen und Deutschen, ihm zu Ehren und zu unser aller Nutzen müssen wir unsere langjährige französisch-deutsche Freundschaft pflegen und weiterführen, denn Europa ist unsere gemeinsame Zukunft. Und deshalb haben auch die Städtepartnerschaften nichts von ihrer Bedeutung verloren“, betonte der Rathaus-Chef in seiner Ansprache. Unterstützung bei der Organisation des Schüleraustausches erhielt die Dreieichschule vom Fördererkreis für europäische Partnerschaften Langen. Der Verein hilft bei der Herstellung von Kontakten zwischen Vereinen, Gruppen oder Privatpersonen in den Partnerstädten, veranstaltet Freundschaftstreffen und pflegt den kulturellen Austausch zwischen den verschwisterten Kommunen.

Für die jungen französischen Gäste war das Rathaus nicht die einzige Station ihrer Deutschlandreise. Eine Rallye durch Langen und Ausflüge nach Mainz mit Besuchen des ZDF und des Gutenberg-Museums, nach Wiesbaden und zum Schloss Freudenberg sowie nach Frankfurt standen auf dem Programm.

Romorantin-Lanthenay war die erste Stadt, mit der sich Langen im Geiste der Aussöhnung und Völkerverständigung verschwistert hat. Die mehr als 17.000 Einwohner zählende Kommune liegt in Zentralfrankreich im Département Loir-et-Cher in der Region Centre-Val de Loire. 1961 schloss sie sich mit der Gemeinde Lanthenay zusammen und ist heute die zweitgrößte Kommune des Departements.

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