Betreuung an Wallschule weiterhin sichergestellt
Schuki-Haus aufgrund von Wasserschaden außer Betrieb

Aufgrund eines größeren Wasserschadens hat die Stadt Langen in Absprache mit zuständigen Schulträger – dem Kreis Offenbach – das Schuki-Haus auf dem Gelände der Wallschule in der Altstadt vorerst geschlossen. Der Schulunterricht und die Schulkinderbetreuung, die bislang in dem Gebäude stattfand, sind aber weiterhin in vollem Umfang gesichert. Dazu haben der Kreis Offenbach, die Schulleitung sowie die Stadt Langen gemeinsam einen Maßnahmenkatalog abgestimmt.
Im vergangenen August hatte es erste Hinweise auf einen Wasserschaden im Schuki-Haus, das sich im Eigentum der Stadt befindet, aber gemeinsam mit dem Kreis betrieben wird, gegeben. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um einen Rohrbruch größeren Ausmaßes handelt. Die von der Stadt eingeschaltete Versicherung veranlasste daraufhin Beprobungen sowie eine Begehung, die Mitte November stattfand. Gutachten und Messergebnisse wurden der Stadt Langen aber erst am 8. Januar 2026 vorgelegt.
Diesen ist zu entnehmen, dass zu keiner Zeit eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch die Feuchtigkeit bestand. Dennoch haben die Verantwortlichen beschlossen, das Schuki-Haus vorläufig stillzulegen. Dies soll sicherstellen, dass zeitnah mit der Sanierung begonnen werden kann, sobald die Versicherung die vorab zwingend erforderliche Zusage zur Übernahme des Schadens gegeben hat.
Die Eltern wurden vom Kreis Offenbach schriftlich informiert. Nach den Weihnachtsferien wird die Betreuung zunächst im Schulgebäude sowie in der Mensa am Lutherplatz stattfinden. „Eine Aussage zur Dauer der Sanierung und zum weiteren Fahrplan können wir erst nach Vorlage des Gutachtens der Versicherung machen“, betont Erster Stadtrat Stefan Löbig. „Dass wir zum jetzigen Zeitpunkt und ohne Wissen des erforderlichen Sanierungsumfangs nur eine Übergangslösung präsentieren können, dürfte gerade auch mit Blick auf die beengte räumliche Situation der Wallschule jedem einleuchten. Wir werden aber sicherstellen, dass die Kinder zu jedem Zeitpunkt die erforderliche Betreuung erhalten“, sagt Stefan Löbig.