Beim Thema Barrierefreiheit einbringen

Modellprojekt Inklusive Innenstadt: Stadt lädt zum Austausch ein

Inklusive Innenstadt Auftaktveranstaltung 03.03.2026

Die Stadt Langen möchte beim Modellprojekt „Inklusive Innenstadt“ von Anfang an eng mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammenarbeiten. Seit Ende vergangenen Jahres arbeiten die Stadtverwaltung und das Dortmunder Verkehrsplanungsbüro Planersocietät an dem Projekt. Nun haben alle interessierten Langener die Möglichkeit, ihre Meinungen zu äußern sowie wichtige Hinweise und Anregungen zur Barrierefreiheit in der Stadt einzubringen.

Mit dem Konzept soll eine Aufwertung der Innenstadt unter den Aspekten der Barrierefreiheit und Inklusion umgesetzt werden, um die Teilhabemöglichkeiten für alle Menschen spürbar und nachhaltig zu verbessern. Die Hintergründe, der genaue Ablauf des Projekts sowie die Möglichkeiten zur Beteiligung werden auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt, zu der die Stadt Langen am Dienstag, 3. März, einlädt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Neuen Stadthalle (Südliche Ringstraße 77). Einlass ist ab 17.30 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Abschnitt wird über den Prozess und den Ablauf des Konzepts informiert. Im zweiten, dialogorientierten Teil können Interessierte an sogenannten Gesprächsinseln direkt mit Vertretern der Stadt sowie den Planern in den Austausch treten. An mehreren Plakatständen werden Ideen und Probleme diskutiert, Hinweise gegeben und Konflikte benannt. Die Infostände werden von Vertreterinnen und Vertretern der Stadt sowie der Planersocietät betreut.

Mit dem Modellprojekt „Inklusive Innenstadt“ möchte die Stadt Langen gezielt Verbesserungen der Barrierefreiheit erreichen. Hindernisse wie Treppen oder Straßenkreuzungen stellen nicht nur für Menschen mit Behinderungen – für diese oftmals unüberwindbare – Barrieren im Alltag dar. Auch Kinder, ältere Menschen, Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit schweren Einkäufen profitieren von einem barrierefreien öffentlichen Raum. Um diese Barrieren zu identifizieren, sollen in einem ersten Schritt die Barrierefreiheit der Innenstadt analysiert und Schwächen sowie Problembereiche aufgezeigt werden. Auch dazu sind Hinweise der Bürger am 3. März besonders gefragt. Im Anschluss an die Veranstaltung wird zudem eine Online-Karte veröffentlicht, über die Problemstellen, Ideen und Wünsche gemeldet werden können.

Alle Informationen zum Konzept, zu Zwischenergebnissen sowie zu weiteren Beteiligungsmöglichkeiten wie der Online-Karte finden Sie hier.

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