Nächster Schritt fürs Scherer-Areal

Aufstellung des Bebauungsplans kommt weiter voran

Die Klinker-Fassaden sollen bei der Umwandlung des Scherer-Areals erhalten bleiben. Foto: Schaible/Stadt Langen

Die geplante Umwandlung des Scherer-Areals in ein Wohnquartier mit geringem Gewerbeanteil kommt auf stadtplanerischer Seite weiter gut voran. Der Magistrat empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung jetzt, den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 38.1 zu beschließen. Nach der für März vorgesehenen öffentlichen Auslegung sowie der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange könnte der Plan im Sommer endgültig beschlossen werden. Eine Aussage über einen möglichen Baubeginn ist das aber nicht.

Um die Öffentlichkeit in diesem zentralen Altstadt-Bereich von Anfang an in die Planung einzubinden, hatte die Stadt eine sogenannte frühzeitige Information vorgenommen und auch bereits die voraussichtlich betroffenen Behörden eingebunden. Dabei gingen insgesamt 21 Stellungnahmen ein. Themen waren beispielsweise möglicherweise vorhandene Bodendenkmale, Berücksichtigung der vorhandenen Baudenkmäler sowie das Vorkommen von geschützten Tieren wie Fledermäuse und Mauersegler.

Geplant ist auf dem einstigen Firmenareal der in den 1960er Jahren geschlossenen Kognak- und Likörfabrik Scherer ein Wohnquartier mit etwa 45 Wohneinheiten mit Tiefgarage, in kleinem Umfang Gewerbeflächen sowie Sondernutzung wie eine Tagespflege. Die prägenden gelben Klinker-Fassaden zum Wilhelm-Leuschner-Platz und zur Frankfurter Straße sollen erhalten bleiben. Im Bereich zur Schafgasse orientieren sich die Wohnhäuser an der historischen kleinteiligen Bebauung der nördlichen Straßenseite.

Mit dem nächsten Schritt im Bebauungsplanverfahren befasst sich der Ausschuss für Umwelt, Bau und Verkehr am Mittwoch, 11. Februar. Die Beschlussfassung ist in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 19. Februar, vorgesehen. Beide Sitzungen beginnen um 20 Uhr im großen Saal des Rathauses.

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