Langen idealer Standort für Finanzamt
Magistrat möchte Behördensitz über 2030 hinaus erhalten

Die Stadt Langen nimmt die Ankündigung des Hessischen Ministeriums der Finanzen, die Finanzämter Offenbach und Langen 2030 zusammenzulegen, als Ansporn, den künftigen vereinten Behördenstandort in die Westkreiskommune zu holen. „Wir werden mit einer überzeugenden Bewerbung in das Auswahlverfahren zwischen den beiden Kommunen gehen“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Damit rechnen wir uns gute Chancen aus, auch über das Jahr 2030 hinaus ein Finanzamt in Langen zu haben.“
„Das Behördenzentrum mit Rathaus, Agentur für Arbeit, Kfz-Zulassungsstelle, Finanzamt, Amtsgericht und Polizei ist ein herausragender Standortfaktor für die Stadt Langen und den Landkreis Offenbach“ betont Jan Werner. „Das Zentrum der kurzen Wege ist mehr denn je ein außergewöhnliches Beispiel für moderne, bürgernahe Verwaltung, das in die Zukunft weist.“
Vor diesem Hintergrund begrüßt die Stadt Langen die Absicht, den künftigen Standort und die Unterbringung des Finanzamtes auszuschreiben und Langen damit die reelle Chance einzuräumen, sich mit einem guten Angebot zu bewerben. „Wir haben schon sehr konstruktive Gespräche, auch mit möglichen Partnern, geführt, um ein überzeugendes Angebot abzugeben. Dazu zählt beispielsweise auch – wenn vom Land Hessen gewünscht – die Bereitstellung von günstigem Wohnraum für die Landesbedienstete sowie städtischen Grundstücken in Erbpacht.“
Aus Sicht des Magistrats, der bereits eine Grundsatzentscheidung für die Bewerbung gefasst hat, ist Langen der geeignetere Standort. So ist das Langener Behördenzentrum für die Bürgerinnen und Bürger aus den meisten Kreisgemeinden deutlich besser erreichbar als ein Standort mitten in einer Großstadt. „Wir sind entschlossen, alles dafür zu tun, das Finanzamt in Langen zu erhalten und langfristig zu sichern“, sagt Bürgermeister Jan Werner.